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Pressemitteilung
WIC will partnerschaftliches Verhältnis mit der Stadtverwaltung
Dessau, 11.01.2008. Der WIC Wirtschafts- und Industrieclub Anhalt begrüßte heute gemeinsam mit weiteren Wirtschaftsverbänden der Region Dessau-Roßlau seine Gäste zum 4. Neujahrempfang der örtlichen Wirtschaftsverbände. Prominentester Ehrengast war Ministerpräsident Prof. Dr. Böhmer. In seiner Begrüßungsansprache mahnte der Vorsitzende des Bundes der Selbständigen neben dem Bürokratieabbau erneut die Einsetzung eines Wirtschaftsdezernenten in Dessau-Roßlau an.
Dazu betont der Präsident des WIC, Rolf Rätzer: "Uns ist die partnerschaftliche Atmosphäre mit der Stadtverwaltung ausgesprochen wichtig und wir würden uns freuen, wenn die Stadt unsere Forderung nach einem Wirtschaftsdezernenten als Hilfe ansehen könnte". Dazu kann die Verwaltungsspitze neu gegliedert werden, so dass es auch nicht notwendig wäre, dauerhaft eine zusätzliche Dezernentenstelle zu schaffen. Der Oberbürgermeister braucht mehr Freiräume, um als der Vertreter und Botschafter der Stadt Dessau-Roßlau für die Stadt werben zu können. "Das ist Klemens Koschig allerdings mit seiner Rede vor mehreren hundert Vertretern der Wirtschaft aus dem südlichen Sachsen-Anhalt hervorragend gelungen", lobte Rätzer den Auftritt des Oberbürgermeisters anlässlich des Neujahrsempfanges der IHK Halle-Dessau am vergangenen Montag im Anhaltischen Theater.
Der Wirtschaftsdezernent soll den Oberbürgermeister entlasten. Es mag für besonders große Vorhaben Ausnahmen geben, aber es kann grundsätzlich nicht sein, dass sich der OB mit jeder Interessenbekundung oder Vorhabensplanung befassen muss. Benötigt wird trotzdem ein zentraler Ansprechpartner mit ausreichenden Weisungsbefugnissen. Dieser ist nicht nur der Wirtschaftsmanager der Verwaltung, sondern zugleich der qualifizierte Mittler der verschiedenen Interessen.
Der Wirtschafts- und Industrieclub Anhalt e. V. ist ein Forum für Persönlichkeiten des regionalen Wirtschaftslebens. Die Mitglieder repräsentieren Unternehmen mit insge-samt mehreren tausend Arbeitsplätzen in der Region. Der Verein meldet sich zu Standort- und Wirtschaftsfragen öffentlich zu Wort und engagiert sich u.a. im Wirt-schaftsbeirat des Oberbürgermeisters.
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